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Ein Dorf für grüne Energie
Das Dorf Feldheim in Brandenburg macht sich
unabhängig von Öl und Kohle.
Seit Kurzem deckt das Dorf seinen kompletten
Strombedarf und drei Viertel des
Wärmebedarfs durch moderne Energien. “Das
funktioniert mithilfe einer modernen Anlage
für Bio-Gas”, erklärt der Diplom-Physiker
Eckhard Meier. “Da kommen Abfall von den
Tieren, Getreide und Holz rein und werden
erwärmt. Ein Motor verbrennt das Gas und
erzeugt dabei Wärme. Der Motor treibt dann
einen Generator an, der Strom produziert.”
Entstanden ist die Idee des “Bio-Energiedorfs”
an der Universität Göttingen.
Ziel der Wissenschaftler war es zu zeigen,
dass es möglich ist, ein Dorf komplett mit
erneuerbaren Energien zu versorgen und
damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu
leisten. Tatsächlich: Die Bio-Gasanlage
erzeugt jährlich doppelt so viel Strom wie die
Gemeinde verbraucht. Der Rest wird in das
Stromnetz abgegeben und kostenlos anderen Dörfern zur Verfügung gestellt. Passt das
Konzept auch für andere Dörfer? “Im Prinzip
schon”, meint Eckhard Meier. Die technischen
Anlagen könnten an anderen Orten genauso
aufgebaut werden – der Raum bedarf ist
gering. Man benötigt allerdings vor allem
eines: aktive und begeisterte Einwohner!
Die Bio-Gasanlage ...